Time to Shine - Landon & Casey - Cover

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ISBN/EAN: 978-3-9899849-6-7
Format: EPUB
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
417 S., 1.07 MB
Empfohlene App:
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Time to Shine - Landon & Casey

eBook - Eine spicy Eishockey Romance, Neuausgabe / New edition, Neuausgabe / New edition

7,99 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

Rachel Reid, die New-York-Times-Bestsellerautorin von Heated Rivalry, erzählt eine gefühlvolle Gay Romance über Gegensätze, Nähe und die Frage, wo – und bei wem – man wirklich zu Hause ist.

Für Landon Stackhouse ist es aufregend und beängstigend zugleich, als er zum neuen Ersatztorwart des Calgary Hockey Teams ernannt wird. Landon ist von Natur aus ein ruhiger Einzelgänger und weiß, dass er nicht gerade freundlich auf andere wirkt. Doch Calgarys junger Superstar, Casey Hicks, scheint das egal zu sein.

Casey behandelt Landon wie einen alten Freund, auch wenn sie in der Vergangenheit nur kurz miteinander zu tun hatten. Er ist wahnsinnig charmant und auf eine Weise entspannt, mit der Landon absolut nichts anfangen kann. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, aber Landon braucht eine Unterkunft, die besser als ein Hotelzimmer ist, und Casey hat gerade ein riesiges Haus gekauft – und möchte nicht allein wohnen. Und je mehr Zeit die beiden als Mitbewohner miteinander verbringen, desto intensiver wird ihre Bindung – und bald ist das, was zwischen ihnen ist mehr als reine Freundschaft. Doch dann nähert sich das Ende von Landons Zeit in Calgary und er soll bald zurück nach Hause. Doch was, wenn sein Zuhause hier ist, bei Casey?

Du bekommst nicht genug von Heated Rivalry und den Game Changers? Dann verpasse nicht diese queere Sport Romance von Rachel Reid, die jedes Herz zum Schmelzen bringt.

Erste Leser:innenstimmen
„Landon und Casey haben mich zum Lachen, Mitfiebern und Träumen gebracht – ein wunderschöner Liebesroman!“
„Die Entwicklung der Charaktere in dieser Gay Sports Romance war nachvollziehbar und fesselnd.“
„Eine wunderbare Balance zwischen sportlichem Drama und einer zutiefst romantischen Erzählung. Ich konnte es nicht aus der Hand legen!“
„Ein köstlicher Mix aus Mitbewohner-Dynamik und Sportromanze – das perfekte Buch für Fans von Slow Burn!“

Leseprobe

Kapitel 1

Landon Stackhouse hatte den Anruf erwartet, aber das Herz schlug ihm trotzdem bis zum Hals, als sein Telefon klingelte.

„Sie brauchen dich in Calgary“, sagte Chris Ferguson, der Geschäftsführer seines Teams. Fünf Worte, auf die Landon seit über zwei Jahren gewartet hatte.

„Ja, Sir. Ich kann selbst hinfahren.“ Es waren mindestens sechs Stunden Fahrt von Saskatoon nach Calgary, und da es November war, bestand die Möglichkeit, dass es irgendwo auf dem Weg schneien würde, aber wenn Landon jetzt losfuhr …

„Nein, wir haben den nächsten Flug aus Saskatoon raus für dich gebucht. Geht in zwei Stunden. Du hast ein Zimmer in einem Hotel in der Nähe der Arena. Jemand von den Outlaws sollte sich bald mit weiteren Informationen bei dir melden.“

„Alles klar“, sagte Landon und konnte sich gerade noch davon abhalten, zu fragen, wie er sein Auto nach Calgary bekommen würde. Er würde es nicht brauchen. Es war in Ordnung, alles war in Ordnung. Er würde wahrscheinlich sowieso nur ein paar Tage dort sein. Vielleicht eine Woche.

Er hatte das Spiel gestern Abend gesehen, und er hatte gesehen, wie Gilbert Morin, der Ersatztorwart der Outlaws, von einem Dallas-Spieler umgefahren worden war. Die Verletzung sah nicht gut aus; Morin musste vom Eis geholt werden.

„Dir ist bewusst, dass das eine gute Nachricht ist, oder?“ Das Lächeln in Fergusons Stimme war nicht zu überhören. „Dass du in die NHL berufen wirst?“

„Ja.“

Ferguson lachte. „Ich werde diese sprudelnden Gespräche vermissen, Stackhouse. Viel Glück in Calgary. Du warst überragend bei uns, also geh und zeig den großen Jungs, was du draufhast.“

Landon bezweifelte, dass er ihnen viel mehr als nur seine Fähigkeiten als Türöffner zeigen würde, während er auf der Bank saß, aber er gab zurück: „Das werde ich.“

„Und versuch um Himmels willen, Spaß zu haben.“

„Danke, Sir.“

Nachdem der Anruf beendet war, setzte Landon sich auf sein Bett, die Hände auf den Knien, und drückte seine Finger in den weichen Stoff seiner Jogginghose. „Okay“, sagte er leise in sein leeres Schlafzimmer. „Okay.“

Er versuchte, die Situation ins rechte Licht zu rücken. Ja, er war auf dem Weg in die erste Liga. Ja, er würde mit echten Superstars zusammenspielen, einschließlich seines Helden Antton Niskanen. Ja, das war die Belohnung für all seine harte Arbeit.

Das hier war etwas anderes als die Trainingslager, bei denen er immer unweigerlich vorzeitig wieder abreisen musste.

Calgary wollte ihn.

Aber er stand auch kurz davor, von Saskatoons Stammtorwart zum Bankdrücker in Calgary zu werden. Realistisch betrachtet würde er kaum einen seiner Teamkollegen aus der ersten Liga kennenlernen, bevor er in den Flieger zurück zum Farmteam steigen würde – der Nachwuchsschmiede, aus der das Top-Team bei Bedarf Spieler anfordern konnte. Es würde eine coole Erfahrung werden, aber es würde sein Leben nicht verändern. Dessen konnte er sich sicher sein.

„Ich sollte es wohl Mom und Dad erzählen, was?“, sagte Landon laut zu jemandem, der nicht anwesend war. Er schickte eine SMS an seine Mutter, die ihr Telefon zuverlässiger kontrollierte als sein Vater.

Landon: Wurde in die NHL berufen. Bin jetzt auf dem Weg nach Calgary.

Damit sie sich nicht so viele Sorgen machte, fügte er nach einem Moment hinzu:

Fliegend, nicht fahrend.

Er packte schnell und effizient, so wie er es für einen Auswärtstrip tun würde, nicht so, als würde er umziehen. Denn das tat er nicht.

Sollte er seinen Anzug tragen? Das war die NHL! Er sollte seinen Anzug tragen.

Er nahm seinen einfachen marineblauen Anzug aus dem Kleidersack, in den er ihn sorgfältig eingepackt hatte.

Minuten später begutachtete er sich in seinem Ganzkörperspiegel, von dem er weit entfernt stand, weil er sonst mit seinen knapp 1,95 m nicht in den Rahmen gepasst hätte. Mit der Hand fuhr er sich über sein glatt rasiertes Gesicht und kämmte unnötigerweise mit den Fingern durch sein kurzes braunes Haar.

Das letzte Mal war er vor über zwei Monaten in Calgary gewesen, um am Nachwuchs-Trainingslager der Outlaws teilzunehmen. Damals hatte er gewusst, dass er keine Chance hatte, es ins Team zu schaffen; um ihr Torhüterduo wurde Calgary von der ganzen Liga beneidet. Antton Niskanen hatte einen Platz in der Hall of Fame sicher, das stand außer Frage, und Gilbert Morin war einst der Star-Torwart von Buffalo gewesen und gab nun einen soliden Ersatz für Niskanen. Landon hatte in der AHL hart gearbeitet und sich als einer der Besten in der zweithöchsten Spielklasse etabliert. Er konnte wahrscheinlich damit rechnen, dass er bei den unvermeidlichen Verletzungen und Krankheiten noch viel häufiger nach Calgary beordert werden würde. In einer schwierigen Situation wollte sich Calgary auf ihn verlassen können, und Landon musste ihnen zeigen, dass sie das auch konnten.

Der Mann im Spiegel sah zuverlässig aus, dachte er. Verantwortungsbewusst. Wahrscheinlich zu dünn, aber das würde sich wohl nie ändern. Wenigstens war er groß. Trainer und Geschäftsführer mochten große Männer.

Landon sah sich selbst nicht besonders gern an. Er mochte es auch nicht, gesehen zu werden, und fühlte sich nur dann wirklich wohl, wenn er seine zwanzig Kilo schwere Torwartausrüstung trug. Außerhalb seines Schneckenhauses bestand er nur aus Gliedmaßen, scharfen Kanten, verletzlicher Haut und Knochen. Er musste mit Leuten reden und über Dinge nachdenken, die nichts mit Eishockey zu tun hatten. Das war das Schlimmste.

Seine Mutter antwortete auf seine Nachricht, kurz bevor er seine Wohnung verließ, um sein neues Abenteuer zu beginnen.

Mom: Herzlichen Glückwunsch! Das ist fantastisch und wir freuen uns so für dich. Wir lieben dich. Sei vorsichtig!

Landon zog eine Grimasse bei dem „Sei vorsichtig“, obwohl er es seinen Eltern nicht verdenken konnte, dass sie sich Sorgen machten. Genauso wenig, wie er es ihnen verübeln konnte, dass sie sich seine Spiele nicht ansahen. Die begrenzte Unterstützung, die sie ihm geben konnten, war bereits mehr, als er verdiente, und die gewohnte Welle von Schuldgefühlen überkam ihn, als er zurückschrieb:

Das werde ich. Ich liebe euch auch.

***

Landon saß in einer NHL-Umkleidekabine. Direkt gegenüber von Antton Niskanen. Antton fucking Niskanen.

Er hatte ihn schon einmal getroffen, im Trainingslager. Aber dort hatte es viele Torhüter gegeben, und Niskanen war bei den meisten Übungen und Trainingsspielen nicht anwesend gewesen. Superstars waren das selten.

Bis hierhin konnte man Landons Gespräche mit seinem Idol als kurz und peinlich bezeichnen. Als Landon das letzte Mal versucht hatte, mit ihm zu sprechen, hatte er sich unbeholfen daran gehindert, darüber zu schwärmen, was für eine Ehre es sei, ihn zu treffen, indem er Niskanens Schuhe lobte und fragte, wo er sie gekauft habe. Niskanen hatte „Mailand“ geantwortet und sich dann Lee Ramsay, dem Kapitän der Outlaws, zugewandt. Landon war weggegangen und hatte sich im Geiste mit seinen eigenen billigen Anzugschuhen einen...

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